Stand der Megaställe bei Güsten April 2011

Sowohl im Hauptausschuß 29.3. in Güsten als auch im Verbandsgemeinderat am 30.3. war die Massentierhaltung ein Thema. Die Stadt Güsten ist für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan zuständig und Bürgermeister Zander ist nach Vorgaben des Landesentwicklungsplanes optimistisch, was die Chancen für eine Ablehnung betrifft.
Mit dem beauftragten Rechtsanwalt will er die Bestätigung des Landesverwaltungsamtes abfordern, daß der Antrag der Schackenthal KG null und nichtig ist.

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Kursänderung in Agrarpolitik gefordert

Der Deutsche Bauernbund, der Verband Öko-Höfe und viele Naturschützer fordern eine neue Agrarpolitik speziell in Sachsen-Anhalt. Kein Lobbyismus für Groß-Agrarbetriebe, Fördermittel an bäuerliche Familienbetriebe und Ökolandbau, Keine hemmungslose Förderung von Biogasanlagen und Monokultur.


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Die Errichtung von Massentieranlagen geht zu Lasten der bäuerlichen Betriebe und ist ethisch nicht zu vertreten. Ökosysteme kommen aus den Fugen, Maiswüsten entstehen, vorbei mit ländlicher Idylle.

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Immer mehr Bundesländer erkennen, daß die kritiklose Genehmigung von Massentieranlagen eine Gefährdung für Mensch und Tier darstellt. Beispielsweise Niedersachsen verlangt, daß eine Sicherheit vor Keimen und Mikroorganismen nachgewiesen wird und daß im Brandfall die Tiere sicher gerettet werden können.
Es wäre zu wünschen, daß Sachsen-Anhalts Minister Aeikens ebenfalls Mensch und Tier vor Profit stellt.
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MDR- Fernsehen und Bürgerforum 17.März 2011

Das Bürgerforum war Bestandteil der MDR-Sendung
„Sachsen-Anhalt heute“ am 17.3. 2011 19 Uhr.
In der zeitgleich laufenden Veranstaltung, lehnten 280 Bürger als Vertreter einer ganzen Region die Massentierhaltung von 600.000 Hennen und 30.000 Schweinen einhellig ab.  Sowohl die BI als auch die Stadt Güsten kämpfen gemeinsam dagegen. Fachlich gut unterstützt von Herrn Eckehard Niemann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der eine Vielzahl von Empfehlungen für einen erfolgreichen Kampf gab.
Eine Zusammenfassung des Tages nachstehend im Film:

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Einladung Bürgerforum am 17.März 2011

Um die betroffenen Bürger über den Stand der von der Betriebsgemeinschaft Schackenthal KG beantragten Massentieranlagen zu informieren, führen wir
am 17. März 2011 um 19 Uhr im Bürgerhaus Güsten ein Bürgerforum + Informationsveranstaltung in Zusammenarbeit mit der Volksstimme durch.

Wir laden alle interessierten und betroffenen Bürger herzlich dazu ein.

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Stinkende Landschaften – Politik fördert Agrar-Lobby

Masse statt Klasse – zu Lasten der Umwelt.
Eine verfehlte Politik der Bundesregierung!

Trotz großer Nachfrage nach BIO-Produkten und laufender Skandale in der Massentierhaltung unterstützt die Bundesregierung vor allem die konventionelle Agrarwirtschaft. So setzt die Regierung eine Baurechtsänderung im Interesse der Massentierhalter durch, die einen Bauboom konventioneller Mast- und Schlachtbetriebe auslöste. Vor allem in Niedersachsen entstehen derzeit hunderte von Hühnermastbetrieben rund um einen gigantischen Schlachthof, der jährlich 135 Millionen Tiere verarbeiten soll. Dabei produziert die deutsche Agrarindustrie schon jetzt deutlich mehr Schadstoffe als gesetzlich erlaubt. Statt gegenzusteuern, hat die Bundesregierung Vorschriften zur Begrenzung der stinkenden Güllemengen aufgeweicht. Die Folge: Die Europäische Kommission droht der Bundesrepublik mit Strafzahlungen wegen hoher Nitrat- und Stickoxidwerte in den Böden.
ZDF-Frontal21 hat die verheerenden Folgen zum Thema gemacht.

Frontal21 Ausschnitte, 2,5 min

Frontal21 komplett, 8 min

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Brief Bürgerinitiative an Europäische Union

Die Förderung von gigantischen Tieranlagen, mit allen inzwischen bekannten Problemen, ist wider den Interessen und Bedürfnissen der Menschen. Ethisch verwerflich, tierquälerisch, umweltschädlich, Gestank-, Viren- und Keime fördernd und arbeitsplatzvernichtend.
Durch Verwendung von Antibiotika und Hormonen im Futter für Menschen gesundheitsschädlich.
Trotzdem wird dieses System von Frau Aigner und Herrn Aeikens, speziell in den neuen Bundesländern, noch massiv mit Fördermitteln unterstützt!
Eine Agrarwende ist überfällig!
Selbst in der Europäischen Union wird erkannt, dass die bisherige Subventionspolitik dafür verfehlt ist.
EU-Kommisar Dacian Ciolos will die Förderung dafür reduzieren und reformieren.

Geringe Förderung für Massenställe, mehr Förderung für nachhaltige Landwirtschaft.
Eine lobenswerte Tendenz!
Wir hoffen, dass sein Kampf gegen die Massenstall-Lobby erfolgreich ist.
Und wir unterstützen ihn:

https://gegenmassentierhaltung.files.wordpress.com/2011/02/to-ciolos-1-2-2011x2.pdfZoomansicht ganzer Brief
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Laut „ARD-Tagesthemen“ ist leider Frau Aigner Gegner dieser lobenswerten Bemühungen der EU im Interesse der eingesessenen Bauern:
In der Sendung wird zumindest zahlenmäßig, speziell die in der Saale-Wipper Region geplante gigantische Massentieranlage,
mit 30 000 Schweinen und 600 000 Hühnern, als beängstigend erwähnt.

Und auch der Landwirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt Aeikens möchte leider, trotz der massenweisen Proteste, lieber Massentierställe:

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Kämpfen wir gegen Subventionen für Massenställe, verhindern wir diesen Wahnsinn!

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Demonstration gegen Agrarpolitik „Wir haben es satt!“

„Wir haben es satt!“ Am 22. Jan. 2011 riefen 120 Organisationen aus ganz Deutschland in Berlin unter diesem Motto zu einer Demonstration gegen die Agrarpolitik der Regierung auf. 20.000 Teilnehmer – teilweise mit Traktoren – kamen.
Wir aus der Saale-Wipper Region waren auch vertreten.
Die Landwirte verlangen einen Systemwechsel hin zu einer ökologischen Landwirtschaft mit einer artgerechteren Tierhaltung. Neben anderen vielen Beweisen einer fehlgeleiteten Agrarpolitik ist der derzeitige Dioxinskandal ein weiterer Grund zu einer Wende.
Die Subventionierung der Massentierhaltung und dadurch Industriealisierung der Landwirtschaft ist für die ökologisch arbeitenden Bauern der Ruin.
Neben vielen hochrangigen Vertretern der Verbände sprach die Spitzenkandidatin  der Grünen, Renate Künast, zu den Teilnehmern.
Sie forderte von der Bundesregierung ein klares Nein zur Massentierhaltung.
„Stecken Sie das Geld lieber in Öko, Regional und Bildung“, sagte die frühere Landwirtschaftsministerin. Sie warb zudem zudem dafür, EU-Subventionen nur noch an jene Landwirte zu verteilen, die ökologisch und sozial produzieren.“

Maria Heubuch, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, sagte: „Agrarfabriken gehören verboten und nicht weiter mit Steuergeldern subventioniert. Tiergerechte Haltung, heimisches Futter und besonders Eiweißfutter ohne Gentechnik – das ist unsere Zukunft.“

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Bundesministerin Aigner will die unsinnige Massentierhaltung weiter vor ökologischer Landwirtschaft fördern.
Gegen bäuerliche Strukturen und mit der Folge von massivem Betriebssterben gewachsener Betriebe.
Die industriealisierte Landwirtschaft setzt auf Technisierung und Rationalisierung.
Auch deshalb sind allein in Mecklenburg-Vorpommern seit der Wende mindestens
160 000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

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