Gefahren

Durch die Auswüchse der Massentierhaltung drohen der Menschheit Gefahren, deren Größenordnung oft überhaupt noch nicht erkannt sind. „Aus Geflügelfabriken entweichen giftige Keime. In der Umgebung der Massentierställe leiden deshalb ungewöhnlich viele Kinder an Allergien und Asthma“, schreibt „Der Spiegel“ schon im Oktober 1999.

„Vor allem Kinder leiden unter den Emissionen der Massentierhaltung:
Im „goldenen Gülledreieck“ zwischen Cloppenburg und Vechta, der Region mit der größten Viehdichte Deutschlands, erkranken Kinder etwa doppelt so häufig an den Atemwegen wie in anderen Teilen des Bezirks Weser-Ems. Auch die Stadtkinder aus Hannover und Braunschweig leiden wesentlich seltener an Asthma und Allergien als ihre Altersgenossen vom Lande.“

Und weiter: „ …sicher ist, daß 40 000 Hähnchen die Luft jede Stunde mit 75 Milliarden Keimen belasten. Zwar sterben Bakterien außerhalb der feuchtwarmen Stalluft schnell ab, ihre Toxine aber werden erst beim Zerfall der Mikroben frei und werden, ebenso wie Viren, Pilze und deren Giftstoffe, bis zu 50 Kilometer weit vom Wind getragen. Der Durchmesser dieser Partikel ist so winzig, daß sie – ähnlich wie Asbestfasern – bis in die kleinsten Lungenzipfel vordringen können.“ („Der Spiegel“, Nr. 39/1999 vom 27. September 1999, Seite 100).
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In den Niederlanden haben viele hier noch vor uns stehende Zustände bereits erschreckende Auswirkungen.
250 Professoren warnen:

Albert-Schweitzer Stiftung gegen organisierte Verantwortungslosigkeit

Jetzt Mecklenburg:
Trockenkot und tote Hühner

Neue Schweineställe in Sachsen-Anhalt
„Riesenställe werden derzeit vor allem in den neuen Bundesländern gebaut, vor allem von Niederländern, die in Holland nicht mehr mit den Umweltauflagen zurecht kommen…..Mit Millionensummen, die sie in Ostdeutschland neu anlegen, mit erleichterten Baugenehmigungen…..“

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Und was ist in unserer Region geplant?

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Und was so alles in der Branche bekannt ist:
Die Herren der Hühner

Und das alles nun auch – in noch größerer Dimension – bei uns in der Region Saale-Wipper?

Folgende Information wurde den Abgeordneten in Güsten übergeben,               mit Stückzahlen, welche die bisher bekannten Auswüchse in der Summe noch übertreffen:


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