Chronik

9. April 2010:
Mit diesem Beitrag erfuhr die Bevölkerung erstmalig etwas von dem Vorhaben der Massentierhalter:
Die Einladung an die Ratsmitglieder war terminlich gewiss  so gelegt, dass die Ställe gerade „neu bestallt“ worden waren. Dann haben die Hühner natürlich noch Federn und es stinkt nicht.

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21. April 2010:
Das konnte so oberflächlich nicht im Raum stehen bleiben.

Nach weiterführenden Recherchen informierten wir die Bürger mit folgendem Beitrag:

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29.April 2010:
Die Schackenthal KG stellte in der Hauptausschusssitzung im Güstener Rathaus den Räten und Bürgern das Projekt vor.  Viele Bürger  protestierten gegen eine solche gigantische Massentierhaltung.

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2. Mai 2010
Gegen dieses Vorhaben gründete sich spontan  mit 20 Gründungsmitgliedern die „Bürgerinitiative für Lebensqualität und nachhaltige Landwirtschaft – gegen Deutschlands größte Massentierhaltung“.

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20.Mai 2010
Die Volksstimme lud zu einem Bürgerforum in Güsten zu dem Thema ein. Das Echo war umwerfend, 400 Besucher fanden im Saal Platz, viele mußten draußen auf den Treppen verbleiben. Der Protest war einhellig und scharf, zu vielen Fragen konnten die Antragsteller der Anlagen keine fachlich fundamentierte Auskunft geben.

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Viele Gruppen und Parteien, Netzwerk gegen Agrarfabriken, BUND, Bündnis 90/Die Grünen sagten am 20.5. ihre Unterstützung im Kampf gegen die Massentierhaltungen zu:

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Volksstimme-Forum 20.05.201

Juni 2010:
Inzwischen waren formal die Zuständigkeiten auf dem Tisch des Verbandsgemeinderates gelandet. Aber Monate nach den ersten Aktivitäten der Betriebsgemeinschaft waren dort noch keine zielstrebigen Aktivitäten zu verzeichnen.

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August 2010:
Es wurde bekannt, daß das Landesverwaltungsamt Halle nach nur einem Monat Bearbeitungzeit des Antrages entschied:
„daß im vorliegenden Fall ein Raumordnungsverfahren entbehrlich ist!“

Eine Ungeheuerlichkeit bei dieser Megaanlage.

Wir protestierten und nach Vorsprache von Güstens Bürgermeister Zander beim Landesentwicklungsminister Daehre pfiff dieser das LVA Halle zurück.

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Die Schackenthal KG musste daraufhin den Antrag in Halle erst einmal zurückziehen.

12. Nov. 2011
Bei der Stadt Güsten reichte die Schakenthal KG die gleiche Massentierhaltung erneut ein, diesmal im Rahmen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens. Dort wird der Antrag seither geprüft.

17. März 2011
Die Bürgerinitiative lud zu einem Forum in das Bürgerhaus Güsten ein.

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Auf Grund der Größe der gigantischen Anlagen drehte das 
MDR-Fernsehen „Sachsen-Anhalt Heute“
in Güsten.
Hier dieser TV-Beitrag und ein Querschnitt des zur gleichen Zeit laufenden Forums:

Das Ergebnis der Informationen durch den stellvertr. Bürgermeister der Stadt Güsten Malkowski war, daß nach derzeitigem Erkenntnisstand die Stadträte einem Bau der Anlagen nicht zustimmen dürften, da die Regionale Planungsgemeinschaft das für unzulässig erklärt.