MDR-TV „Gülle statt Idylle? Wird Mitteldeutschland zum Megaschweinestall?“

Speziell in Mitteldeutschland werden immer mehr Massenstierställe gebaut. Die Bedrohung für die Bevölkerung wächst.
Das MDR-Fernsehen hat am 29.11.2010 eine Sendung ausgestrahlt, die sich mit diesem Thema beschäftigt: Gülle statt Idylle ?
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v.l. Wolfgang Apel Präsident Deutscher Tierschutzbund Gegner von Massentieranlagen
Thomas Rühmann Schauspieler, Gegner von Massentieranlagen
Dr. Hermann Onko Aikens Landwirtschaftsminister S-A Befürworter
Dr. Helmut Rehhahn Unternehmensberater speziell für holl. Investoren, Befürworter
Betroffene und besorgte Bürger äußerten Ihre Erfahrungen und Befürchtungen.
TV-Zuschauer konnten sich per Email beteiligen.

Um Zustände in den Genehmigungsverfahren einmal öffentlich zu machen, sandten wir folgende
Email an MDR-TV 29.11.2010
:
An die Redaktion Faktist-magdeburg@mdr.de

Hier bei Güsten soll ebenfalls solch eine gigantische Massentieranlagenkombination installiert werden. 600.000 Hühner und 30.000 Schweine eng beeinander, teilweise nur 1500 m von Wohnungen entfernt.
Nachdem bekannt ist, dass der ehemal. Minister und jetzige Unternehmensberater
Dr. Rehhahn 20.000 € als Beeinflussung an eine ehrenamtliche Bürgermeisterin in Mahlwinkel zahlen wollte (drei Gerichtsverhandlungen, letztlich nur Freispruch, wegen angeblicher Missverständnisse und weil die Bürgermeisterin keine Amtsträgerin war)!

Meine Frage an Herrn Dr. Rehhahn:
Von wo kommen solche Mittel zur Beeinflussung von Entscheidungsträgern im Genehmigungsverfahren?
Zahlt sie der Investor in Erwartung späterer horrender Gewinne direkt
oder
zahlt sie der Unternehmensberater aus seiner Tasche und wird dann danach vom Investor honoriert?
Herzlichst Gerner
Unsere Frage wurde vor laufender Kamera nicht verlesen und damit auch nicht beantwortet!

Hintergrund:
„Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen zum Bau einer Schweinemastanlage in Mahlwinkel bot Rehhahn der dort ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeisterin 20.000 € an und bat sie, das Thema erneut auf die Tagesordnung des Gemeinderates zu setzen. Diese erstattete Anzeige wegen Bestechung. Ein erster Prozess endete mit einer Verurteilung Rehhahns, auch die folgende Berufungsverhandlung ergab kein anderes Urteil als den Schuldspruch Rehhahns.
Im Januar 2010 ist Rehhahn am Landgericht Magdeburg vom Vorwurf der Bestechung freigesprochen worden. Er argumentierte, dass Missverständnisse entstanden seien, und das Geld für nachhaltige Projekte in der Gemeinde gedacht war. Laut Urteilsbegründung lag eine klassische Bestechung nicht vor, da die Bürgermeisterin keine Amtsträgerin war. Das Thema auf die Tagesordnung zu setzen, ist nicht mit einem Stimmenkauf gleichzusetzen. “ (siehe Wikipedia)


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